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GT/ET-Update: Radikale Impfgegner halten Polizei in Atem

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die zurückliegende Silvesternacht hatte es in sich. Gleich zwei Angriffe auf die Wahlkreisbüros zweier bekannter Bundespolitiker hat es zum Jahreswechsel gegeben.
So ist in der Silvesternacht ist die Scheibe des Kölner Wahlkreisbüros von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eingeworfen worden. Der Staatsschutz hat in diesem Fall inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Wegen vorangegangener Sachbeschädigungen mit Parolen und entsprechender Drohmails geht Lauterbach selbst davon aus, dass die erneute Attacke auf sein Büro aus den Reihen radikalisierter Impfgegner und Corona-Leugner heraus verübt wurde.
Auch das Büro des sächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Ostbeauftragten der Bundesregierung Marco Wanderwitz (CDU) war das Ziel einer Attacke. Durch einen Pyro-Anschlag war eine Scheibe seines Wahlkreisbüros in der Erzgebirge-Stadt Zwönitz zerstört worden. Wanderwitz warnte vor einer Eskalation der Gewalt im Zusammenhang mit den Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Sachsen. In Zwönitz rufen die rechtsradikalen „Freien Sachsen“ seit Monaten zu Demonstrationen auf. „Die Demokratie ist in großer Gefahr“, sagte Wanderwitz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die Freien Sachsen, eine rechtsradikale Sammlung, aber auch die mit ihnen verbundene NPD und AfD, vergiften seit Monaten die Gesellschaft in Sachsen.“
Unterdessen wurden bei einem Protest gegen die Corona-Politik von Bund und Land im ostthüringischen Greiz mehrere Demonstranten und Polizisten verletzt. An der Aktion am Samstagabend beteiligten sich etwa 400 Menschen.
In Südniedersachsen hatten die Einsatzkräfte rund um den Jahreswechsel auch ohne Aktionen von Impfgegnern und Corona-Leugnern einiges zu tun. Bei Northeim etwa hantierte ein junger Mann mit einem illegalen Böller. Die Folge: Vier teils schwer verletzte Personen mussten mit Verbrennungen und Knochenbrüchen ins Krankenhaus. Die Universitätsmedizin Göttingen versorgte in der Nacht von Freitag auf Sonnabend 30 Notfallpatienten, darunter auch ein 14-jähriges Kind mit einer Sprengverletzung, berichtet Kollegin Britta Bielefeld.
Gute Nachrichten gibt es hingegen aus den Kreißsälen in der Region. Von Silvester bis zum Neujahrsnachmittag wurden sechs Kinder in Göttinger Kliniken geboren. Rahel war das erste Baby des neuen Jahres. Sie kam um 0.27 Uhr im Rosdorfer Geburtshaus auf die Welt.
Und dann waren da noch: Suana und Suyana auf „Oscars Farm“ in Hardegsen. Das Kamel- und das Alpakafohlen sind putzmunter und kerngesund. Für beide Jungtiere hatte das Tageblatt jeweils einen Namen gesucht – und die Leser hatten sich für Suana und Suyana entschieden.
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund
Ihr
Michael Brakemeier
Redakteur

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