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GT/ET-Update: Nach Feuer in Göttingens City: Brandursache ungeklärt

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Schaden, der am Freitagabend durch das Feuer in einem Fachwerkhaus in der Göttinger Innenstadt entstanden ist, geht in die Millionen. Die Brandursache ist derzeit weiterhin ungeklärt. Spezialisten des Landeskriminalamtes warten auf grünes Licht, den Brandort betreten zu dürfen. Dieser ist immer noch beschlagnahmt.
Traurige Gewissheit gibt es hingegen in dem Fall einer seit drei Woche vermissten Frau aus Groß Schneen: Spaziergänger fanden am Sonntag ihren leblosen Körper in einer leerstehenden Scheune nahe Sieboldshausen. Die Frau wurde seit dem 25. Februar vermisst. Die Polizei startete eine groß angelegte Suchaktion. Unter anderem kamen dabei Taucher und Boote zum Einsatz.
In Sachen Corona stellt sich derzeit die Frage: Neue Lockerungen – oder ein längerer Lockdown? In einer erneuten Auflage der Bund-Länder-Gespräche beraten am heutigen Montag die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel CDU) über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Dabei zeichnet sich ab, dass möglicherweise beides eintrete könnte: Ein gemeinsamer Entwurf der Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sieht vor, die derzeit in den jeweiligen Ländern geltenden Einschränkungen bis in den April fortzusetzen. Gleichzeitig enthält das Papier etwa Vorschläge, wie Osterurlaub in eingeschränkter Form möglich sein könnte.
In der Krise fördert das Land Niedersachsen Projekte von soloselbstständigen Künstlerinnen und Künstlern sowie Kultureinrichtungen mit rund 1,22 Millionen Euro – auch Göttinger profitieren. Das Geld soll 54 Projekten zukommen, die sich „inhaltlich mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigen und sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen“. Aus der Region werden unter anderem die Internationalen Händel-Festspiele, das Göttinger KAZ und die Freunde der Burg Plesse.
Derweil lehnt der Göttinger Kreisverband der Jungen Union eine Zusammenarbeit mit der Klimaschutz-Bewegung „Fridays for Future“ ab. Die Bewegung müsse sich klar von linksradikalen Kräfte distanzieren und dürfe sich nicht von Kräften vereinnahmen lassen, deren Kampf dem gesellschaftlichen System und nicht dem Klimaschutz gelte, sagte der JU-Kreisvorsitzende Louis Schacht. Man werden sich allerdings nicht mit einer Bewegung gemein machen, an der auch Organisationen wie “die sogenannte Antifa” oder „Ende Gelände“ beteiligt sind.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund
Ihr
Michael Brakemeier
Redakteur

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